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Kate Bush in einem braunen Kostüm mit Löwenmähne, auf einer Holzkiste in einem nostalgischen Raum.
ALBUM

Lionheart KATE BUSH

1978

LIONHEART ist ein guter Kauf für alle, die die leichtere Seite von KATE BUSH mögen.

Als Beweis dafür, dass die Engländer Kate Bush’s Arbeit bewundern, schaffte es das Album „Lionheart“ in ihrem Heimatland auf Platz sechs, konnte in Nordamerika jedoch keinen großen Eindruck hinterlassen. Die Single „Hammer Horror“ erreichte Platz 44 der britischen Single-Charts, aber die restlichen Titel des Albums drehen, springen und drehen Pirouetten mit Bush’s Stimmdramatik, wobei die meisten von ihnen sich in Nebel auflösen, anstatt lange genug zu schweben, um in Erinnerung zu bleiben. Hohe Einsätze können für junge Künstlerinnen tödlich sein. Kate Bush’s Debüt „The Kick Inside“, dass Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, war eine wunderschöne und faszinierende Nachwuchsplatte mit unglaublich anspruchsvollen Texten und manchmal interessanten Arrangements.

Nur wenige Songs werden dem hohen Standard des Vorgängers gerecht. Tracks wie „Wow“, „Fullhouse“ und „Hammer Horror“, lassen aber erahnen, was Kate Bush auf ihren nachfolgenden Alben machen könnte: erzählende, thematische Tracks mit ausdrucksstarkem, romantischem Gesang und interessanten Arrangements. Natürlich gibt es daneben einige gute Songs, aber sie gehen keinen Schritt weiter als das, was Bush auf „The Kick Inside“ vollbrachte. Das Album beginnt mit dem Softrock-Song „Symphony in Blue“, dessen Text zwar schön, aber etwas weinerlich ist, und dessen Darbietung das Album eher als Übertreibung von „The Kick Inside“ denn als organische Fortsetzung ankündigt. Die Akkordfolge und die eingesetzten Gitarren sind hierfür ein bisschen zu viel Softrock.

Letztlich dient „Lionheart“ eher als Maßstab denn als vollständiges Album, da Bush versucht herauszufinden, auf wie viele verschiedene Arten sie stimmlich farbenfroh, ja sogar rätselhaft klingen kann, anstatt sich auf den Inhalt und die Flüssigkeit ihres Materials zu konzentrieren.

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Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Lionheart“.

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