BASIA Butterflies
BASIA kehrt mit BUTTERFLIES zurück und webt zwischen Bossa Nova, Jazz und Pop ein musikalisches Netz voller Eleganz, Reife und nostalgischer Leichtigkeit.
Mit „Butterflies“ gelingt Basia eine Rückkehr, die nicht laut, sondern leuchtend ist – wie das Aufblitzen eines Sonnenstrahls auf dem Wasser. Es ist ein Album, das tanzt, nicht eilt, das flirtet, nicht aufdrängt. Neun Jahre nach „It’s That Girl Again“ knüpft die polnische Sängerin genau dort an, wo sie einst aufhörte: Im Zwischenraum von Bossa Nova, Jazz-Pop und Latin-Soul – nur feiner, geerdeter, intimer.
Man kennt Basia von ihren frühen Erfolgen mit Time and Tide oder Cruising for a Bruising. Doch „Butterflies“ ist keine Replik ihrer Hochphase, sondern ein gereiftes Selbstporträt. Schon der Opener „Bubble“ überrascht mit reduziertem Akustik-Jazz, wie ein warmer Windstoß, der Türen öffnet. Der Song „Be.Pop“, ursprünglich als Albumtitel gedacht, schlägt mit Big-Band-Swing und ironischer Selbstreflexion eine Brücke in die Vergangenheit – und klingt dabei kein bisschen verstaubt.
Dass Basia die Arrangements mit Danny White teilt, hört man in jedem Takt: Pianopassagen, Gitarren von Bruder Peter White, luftige Grooves – wie aus einem Guss. Besonders „Matteo“, die erste Single, sticht heraus: ein sanfter Samba, der Sehnsucht atmet. In „Show Time“ folgt dann das nostalgische Wiedersehen mit Matt Bianco-Stimme Mark Reilly, getragen von Bossa-Klängen. Liang & Zhu, mit fernöstlichen Klangzitaten, verbeugt sich vor einer chinesischen Legende – und wirkt fast märchenhaft.
Doch auch moderne Klangfarben finden Raum. Der Titeltrack „Butterfly“ pendelt zwischen 80s-Synth-Bass und leichtfüßigem Piano, während „Pandora’s Box“ zum Finale noch einmal alle Register zieht: Samba, Scat, Saiten, Sehnsucht. „Butterflies“ ist kein lautes Album – aber ein bleibendes. Ein Klangbuch aus Farben, Erinnerungen und Rhythmen, das nie den Kontakt zur Gegenwart verliert. Basia ist wieder da. Und klingt dabei so nah wie nie.
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