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DONNA SUMMER Once Upon a Time

1977

ONCE UPON A TIME von DONNA SUMMER ist ein ambitioniertes Werk, das an manchen Stellen vielleicht zu ausgedehnt wirkt, dennoch von ihrem unermüdlichem kreativen Geist getragen wird. 

Es ist ein kühler Abend, und die Welt scheint von einer sanften Spannung erfüllt. In den Plattenläden strahlt das neue Werk von Donna Summer: „Once Upon a Time“. Das Cover zeigt sie wie eine Märchenprinzessin, doch statt einem Schloss im Hintergrund deutet alles auf die pulsierende Energie einer modernen Stadt hin. Die Erwartungen sind hoch, denn Casablanca Records, das Label, das sie zu einer Ikone gemacht hat, schürt die Vorfreude mit Versprechen von Innovation und Emotion. Dieses Konzeptalbum, ein Doppelwerk mit vier Akten, entführt uns in eine musikalische Märchenwelt, inspiriert von der Idee, das klassische Motiv von Aschenputtel neu zu erzählen. 

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Summer, gemeinsam mit Giorgio Moroder und Pete Bellotte im Studio, erschafft ein Klanguniversum, das sowohl zeitlos als auch zeitgenössisch klingt. Die Zusammenarbeit ist geprägt von Präzision und Experimentierfreude. Jeder Synthesizerklang, jeder Beat und jedes Wort scheint aufeinander abgestimmt, um eine kohärente Geschichte zu erzählen. Der eröffnende Track “Once Upon a Time” glitzert wie das Erwachen eines Traums. Die Zeile „Once upon a time, there was a girl“ zieht uns in die Geschichte, die Summer so eindringlich erzählt. Mit einem funkigen Rhythmus und zarten Streichern legt der Song den Grundstein für das Abenteuer.

“In My Wildest Dreams” spinnt diesen Faden weiter. Die Melodie wirkt wie ein Tanz im Mondlicht, die Synthesizer zeichnen funkelnde Sterne am Himmel, während Summer singt: „Could it be more than a fantasy?“ Das Album gewinnt an Tiefe mit “Faster and Faster to Nowhere”. Die treibenden Rhythmen und wiederholenden Refrains fangen das Gefühl von Rastlosigkeit ein, das die Heldin ihrer Geschichte spürt. Mit “Fairy Tale High” wird die Spannung intensiver; die elektronische Textur des Songs lässt uns in die Höhen und Tiefen von Summer’s Märchen eintauchen.

In “Working the Midnight Shift” zeigt Summer ihre Meisterschaft, das Alltägliche in Poesie zu verwandeln. Die Lyrics, „It’s the only way, I know how to live“, zeugen von Entschlossenheit und Selbstbestimmung. Der Song ist ein pulsierendes Herzstück des Albums, das Disco und Storytelling meisterhaft verbindet. Mit “I Love You” erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Die Worte „And I always will“ strahlen eine universelle Wärme aus, begleitet von orchestralen Klängen, die fast wie ein Abspann wirken. Die Energie bleibt hoch, als das Album in “Happily Ever After” mündet, einem euphorischen Abschluss, der den Kreis schließt.

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Donna Summer mit lockigem Haar und zartem Oberteil auf dem Cover ihres Albums Once Upon a Time.

Donna Summer – Once Upon a Time

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78
portrait
1977
Once Upon a Time
HO -0364- RB

Dieses Album ist innerhalb seiner Stimmung platziert und bewertet. Die folgende Auswahl zeigt Titel derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen. Sie dient der Einordnung, nicht der Empfehlung.

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