Zwischen New Yorker Coolness und Berner Nachdenklichkeit inszeniert LEILA das Erwachsenwerden als perfekt polierte Pop-Krise. Auf ihrem Debütalbum trifft trockener Sprechgesang auf veredelten Nullerjahre-Gitarrenpop, der zwar glänzt, aber kaum Schrammen hinterlässt. Wer die Zerrissenheit der Mittzwanziger sucht, findet hier vor allem stilvolle Kontrolle.
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