Yak – Pursuit of Momentary Happiness

Das zweite Album „Pursuit of Momentary Happiness“ versucht auf einer Astralebene zu schweben und die Erweiterung des Geistes mit dem Entblößen der Seele zu verbinden. Nicht das Yak beschlossen hätten, schwere Gitarren zurückzulassen – nein, die finden sich in der ersten Single „Fried“ und bieten einen glamourösen Auftritt. Sie sind wilder als jede derzeit aktive Band und erinnern an die früheren Kasabian. Sind es doch diese wirklich wilden Momente, die das Beste aus Yak herausholen. „Blinded By The Lies“ mit den Rufen „Kiiick him in the face !!“ Und „White Male Carnivore“ sind zwei ausgehungerte Biester, die sich buchstäblich auf das animalische Blut konzentrieren, das in Yak fließt, während “Blinded by the Lies“ als Garage-Rocker auch gut auf das Debüt gepasst hätte.

Dieser besondere Druck, der mit der zweiten LP einhergeht, kann den kreativen Aktivitäten der Band übermäßig schaden – insbesondere, da das Debüt einen beachtlichem Erfolg vorweisen konnte. Man füge nun einen Sänger hinzu, der jeden Cent investiert, den er auf der Bank hinterlegt hat und wir haben einen Sturm der Dringlichkeit und Besessenheit, der mit dieser Art von Alles-oder-Nichts-Spielen zu vergleichen ist. Yak möchten, dass jede Wendung in „Pursuit Of Momentary Happiness“ eine Überraschung ist. Sie möchten, dass die dunklen Ecken, die uns herumwerfen, unvergesslich bleiben und gleichzeitig die Momente bieten, die es uns ermöglichen, wirklich zu verdauen, was passiert ist. 

Letztendlich ist es für uns damit unmöglich ihre wilde Natur zu zähmen und erleben mit dieser zweiten Platte eine unheimliche Bewusstseinserweiterung. Dafür vielen Dank, Leute.