Weezer – Everything Will Be Alright In The End

Weezer machen auf Ihrem neuen Album ‚ Everything Will Be Alright in the End ‚ einmal mehr das, was Weezer schon seit mehr als 15 Jahren am Besten können: die Massen mit eingängigen und leicht verdaulichen Rocksongs zu versorgen. Man kann es Ihnen auch im Jahr 2014 nicht übel nehmen, denn was Rivers Cuomo mit seinen Herrschaften zusammen schustert ist ehrliches Handwerk und wenn es nach Mainstream klingt – dann klingt es eben nach Mainstream. Oder mit anderen Worten: ‚ Everything Will Be Alright in the End ‚ ist ein weiterer vorhersehbarer Eintrag in der Diskographie von Weezer. Das eröffnende Stück ‚ Ain’t Got Nobody ‚ ist von einem dichten Sound umgeben, von glamourösen Gitarrenläufen und einigen aufhorchenden Querschlägen. Aber leider sind diese Momente der Inspiration mehr als flüchtig. Man findet diese im weiteren Verlauf bei ‚ Eulogy for a Rock Band ‚, ‚ Lonely Girl ‚ oder ‚ Go Away ‚ mit Bethany Cosentino von Best Coast als Gastsängerin. Ja man erinnert sich während diesen Minuten gerne an die Pinkerton-Ära zurück.

‚ Da Vinci ‚ und ‚ Cleopatra ‚ drücken dagegen die Türklinke zu neuen Ufern und man kann es direkt so schreiben: Weezer haben endlich wieder gelernt, wie sie ihre Instrumente richtig zu spielen haben. Alleine Schlagzeuger Pat Wilson hat noch nie besser gespielt und hat sich diese Erwähung mehr als verdient. Aber leider muss man sich die lobenden Worte gut einteilen, denn zu viel davon wäre übertrieben. Das meiste wandert sofort wieder aus dem Kopf und lässt damit den Benchmark am Ende ziemlich nach unten purzeln. ‚ Everything Will Be Alright in the End ‚ ist für Weezer-Anhänger einen Durchlauf wert, ist sicherlich besser als ‚ Hurley ‚ und für alle anderen würde ich auch weiterhin erstmal zum grünen Album raten, oder wer sich für die Anfänge der Band interessiert – natürlich ‚ Pinkerton ‚ in seiner vollen Güte.