Tiny Ruins – Some Were Meant For Sea

Hollie Fullbrook aka Tiny Ruins aus Auckland spinnt auf Ihrem Debütalbum ‚ Some Were Meant for Sea ‚ ein feines Netz aus warmen, aber winterlichen Geschichten. ‚ Old As The Hills ‚ ist dann der Einstieg zu den kommenden Songs, die sanft auf der Stimme von Fullbrook reiten, die von einer ruhigen und intimen akustischen Gitarre begleitet wird. Und mit einer fast mythischen Qualität begegnen uns die Songs wie ‚ Death of a Russian ‚, in denen Sie anspielungsreiche Erzählungen skizziert. „you would have been pleased to know…you’re still breaking hearts“ Mit dezenter Hilfe des Cellos und einem alten Klavier (oder etwas das danach klingt) tauchen wir in ‚ You’ve Got The Kind of Nerve I Like ‚ in eine stimmungsvolle Nummer ein, deren subtile Schattierungen sich wie ein eigensinnige Bach einfach durch die Gegend schlängeln.

‚ Some Were Meant For Sea ‚ entstand nach dem einjährigen Aufenthalt von Fullbrook in Italien und Spanien. Gebunden durch ihre zarte Natur, ist das Album eine Reise durch Zeit und Raum zwischen traditionellen Arrangements und humorvollen Erzählungen. Sie schreibt über Katzen in den Fluren, von Reise im Mondlicht und von Priester, die mit einem Luftballon in den Himmel schweben. Durch diese Kombination rinnen die Minuten förmlich durch unsere Hände. Das zehnte Stück ‚ Pigeon Knows ‚ geht über eine Spielzeit von sechs Minuten – doch es fühlt sich lediglich wie die Hälfte an. ‚ Some Were Meant For Sea ‚ wurde für das Herz komponiert, es benötigt keine Aufschreie (wie es uns die unendliche Musik angewöhnt hat), sondern es sind leise Begrüßungen, friedliche Instrumentierungen und beeindruckende Wanderungen in die Tiefgründigkeit.

Hollie Fullbrook gehorcht den Regeln Ihres Genres und schafft es, die Geschichten straff darum zu weben. Man sollte sich hier einfach nur zurücklehnen und genießen, zurücklehnen und genießen…