The Pains Of Being Pure At Heart – The Pains Of Being Pure At Heart

Die Band mit dem ausgefallenen Namen ‚ The Pains Of Being Pure At Heart ‚ kommt diesmal mal nicht aus der blühenden Musikmetropole London, sondern aus New York. Sie spielen auch nicht den so typischen Hymnen fixierten Indie-Rock, sondern Punk und New Wave ganz im Stile früherer 80er US Power-Pop-Bands wie The Only Ones oder The Plimsouls.

Sie kennen sich schon länger, aber die Idee zu einer gemeinsamen Band kam 2007 auf einer Geburtstagsfeier Ihrer besten Freundin Peggy.“Wir organisierten Auftritte von Bands, die wir lieben (The Manhattan Love Suicides, Titus Andronicus). Wir dachten, wenn wir ein paar Songs schreiben, dann könnten wir auch auf der Party auftreten. Im Endeffekt spielten wir 5 Songs bestehend aus 4 Akkorden in 10 Minuten, und es hat unglaublichen Spaß gemacht. Und so blieben wir dabei.“

So entstanden also The Pains Of Being Pure At Heart. Eine nette kleine Geschichte, die äußerst effektiv und erfolgreich Ihren Lauf nahm. Höhepunkte waren natürlich die Veröffentlichung Ihres gleichnamigen Debütalbums und der vorangegangen EP mit einer Spielzeit unter fünfzehn Minuten – aber mehr als genug um unsere Herzen zu stehlen. Verträumt beginnen die ersten Takte zu ‚ This Love Is Fucking Right! ‚ und verlagern sich langsam in Richtung treibende Melodien mit wütenden  Gitarren auf ‚ Hey Paul ‚ und finden schließlich Ihr süßes Ende in einem federleichten Bubblegum-Pop in ‚ The Pains Of Being Pure At Heart ‚.

Zwei dieser Songs tummeln sich nun auf dem Debüt wieder, acht neue Stücke voll sonnigem Sound sind hinzugekommen und versetzen uns auch einenhalb Jahre danach wieder in eine ungezügelte Euphorie-Phase. Mit melancholischer Pop-Musik sind sie die neue Antwort auf Glasvegas. Zu guter Letzt sei der Höhepunkt ‚ Young Adult Friction ‚ noch erwähnt, ein Stück mit cleveren Textpassagen, schlechten aber liebenswerten Wortspielen und Fuzzy Gitarren die pure Glückseligkeit in einem hervorzaubern.

‚ The Pains Of Being Pure At Heart ‚ ist eine farbenfrohe Platte mit zehn ausergewöhnlichen Songs die nicht nur stumpf dahinrocken, sondern auch wissen wie man einen mit geschlossen Augen sofort zu einem magischen Land der Smiths Poster und John Hughes Montagen zaubern kann.