The Gaslight Anthem – American Slang

Die US-amerikanischen Alternative-Rocker The Gaslight Anthem aus New Brunswick haben nach 2008 endlich wieder ein neues Studioalbum veröffentlicht. Es hört auf den Namen ‘ American Slang ‘ und erscheint dieser Tage über SideOneDummy. Damit die Wartezeit in den letzten Wochen gefühlsmäßig nicht so lange erschien, gaben uns die vier Herren Ende April einen ersten Vorgeschmack in den Aufnahmeprozess. Das Vierergespann um Sänger Brian Fallon hat sich im Studio über die Schulter blicken lassen und gezeigt, wie ihr Album ‘ American Slang ‘ entstanden ist. Es folgten weitere kleine Aktionen und allesamt schraubten die Erwartungen natürlich nur umso mehr in schwindelerregende Höhen. Doch The Gaslight Anthem konnten diesem Druck mit Ihrer sympathischen Lockerheit mühelos abstreifen.

Und den Hörer erwartet damit ein neues Kunstwerk – ein Lied, ein Pinselstrich und Teile des eigenen Charakters verschieben sich an die Oberfläche zu ‚ American Slang ‚ und lassen selbst den Teilnehmer als Künstler in das Werk aktiv eingreifen. Denn die Motivation darin beziehen wir auch durch unsere eigene Perspektive, den freudigen Willen selbst in der neuen Platte auf Entdeckungen zu gehen, Einfluss und Inspirationen mit einfließen zu lassen. In fünf kurzen Jahren wurde aus dem Punk-Rock Quartett aus New Jersey, eine der berühmtesten und produktivsten Rock-Acts der Szene. Den Durchbruch feierten The Gaslight Anthem mit Ihrem Album ‚ The ’59 Sounds ‚ aus dem Jahr 2008. Und so umschließen uns eine raumfüllende Aura in ‚ The Diamond Street Chruch Choir ‚ mit gefühlvollen Erfahrungen in den letzten Augenblicken der Melodie.

Der restliche Teil von ‚ American Slang ‚ begeistert druch geziehlte Inspirationen von den ganz Großen, wie Redding And The Spinners und Motown Musikern, welche die hohe Kunst Ihrer Instrumente noch zu schätzen wissen. Alles wirkt vertraut, wie das schöne Gitarrensolo auf ‚ Star Lucky ‚, die ersten Sekunden von ‚ American Slang ‚ und ‚ Queen Of Lower Chelsea ‚, das im Zusammenhang des letzten Albums wohl nicht so gut gepasst hätte. Insgesamt malen The Gaslight Anthem weitestgehend mit Emotionen und Geschichten. Mit ausgewählten Nebenfiguren, gehen hier ins Detail („here’s where the angels and devils meet‘ vs. ‚my father had died“ auf dem Titeltrack; „I’m a cannonball to a house on fire‘ vs. ‚what man couldn’t love her with that long black hair‘ auf ‚ The Spirit of Jazz ‚). Damit ist selbst der Blick auf einer rein sachlichen Ebene, auf wundersame Art und Weise strahlend schön. Ein Album, das am Jahresende mit Sicherheit eines der Highlights in diesem Jahr werden dürfte.