Romare – Home

ROMARE beweist in seinem neuen Album HOME, dass die Zukunft der Tanzmusik in sicheren Händen liegt.

Romare’s drittes Album „Home“ entstand, nachdem der Produzent von London in die ländlichen Gegenden von England gezogen war, wo er eine Familie gründete und ein Heimstudio baute. Von den Late-Night-Oden weg zu Sehnsucht und romantischem Verlangen von „Love Songs: Part Two“, konzentriert sich „Home“ mehr auf Identität, Zugehörigkeit und Selbstfindung. Während wichtige Samples und Gesänge aus den Bereichen Blues, Soul und Gospel immer noch bedeutende Auftritte haben, gibt es viel mehr von Romare’s eigener Stimme als in seinen früheren Veröffentlichungen zu hören. Außerdem klingen seine Tracks weniger wackelig und abgehackt als früher und scheinen sich etwas weiter zu entwickeln. Es basiert viel weniger auf knackigen Vinyl-Effekten mit seltenen Rhythmen und klingt eher wie ein Ausdruck von Romare’s eigener Persönlichkeit.

 

„Gone“ eröffnet das Album mit einer hohen Note, beginnend mit einem tiefen Midtempo-Beat, jonglierenden klagenden Soul-Samples mit einem wunderschönen Piano-Riff, bevor Romare dann eine fesselnde Bassline darüber knallt. „The River“ bringt den beliebten, samplelastigen Romare-Sound auf den Punkt, während „Heaven“ eine angenehme sommerliche Brise bereit hält. Der beruhigende Titeltrack des Albums verwebt eine keuchende Orgel, eine gemütliche Akustikgitarre und eine charmante Flöte und drückt Romare’s Zufriedenheit aus, sich in einem privateren, häuslichen Leben niederzulassen. Archie Fairhurst, wie Romare im richtigen Leben heißt, hat seine bisher zusammenhängendste Platte geliefert, die voller Liebe, Traurigkeit, Aufregung und Vertrautheit ist – die wesentlichen Bausteine, die vor Jahrzehnten dazu beigetragen haben, die Grundlagen der House-Musik zu stärken.