Museum Of Love – Museum Of Love

Les Savy Fav, LCD Soundsystem, Planningtorock und Shit Robot kennen Pat Mahoney. Der Mann ist bei DFA Records seit der Gründung im Jahr 2001 und gemeinsam mit Produzent Dennis McNany trägt er nun die eigene Musik unter dem Namen Museum Of Love in die Welt hinaus. Darin überzieht Mahoney seine Songs mit einem schimmernden und atmosphärischen Dunst, führt diese anschließend zu epischen Synth-Sound Kompositionen und obwohl die Songs am Ende musikalisch und strukturell sehr ehrgeizig ausgefallen sind, funktioniert es nicht immer. ‚ FATHERS ‚ beispielsweise wird von ärgerlichen Wiederholungen umspült, der Schlusstrack ‚ And All The Winners ‚ ist viel zu verhalten und so findet man nur vereinzelt hoffnungsvolle Lichtblicke. ‚ The Who’s Who of Who Cares ‚ ist brillant, ‚ Down South ‚ verknüpft die unscharfen Grenzen zwischen der Disco-Spätzeit und der frühen New Yorker House-Szene. Wir durchqueren in diesen Minuten basslastige Synth-Linien, huschende Disco-Elemente und von den Seiten einfallende elektronische Geräusche. Mahoney’s Stimme kreiert dabei eine ganz eigene Dramatik und klingt wie Mischung aus Hayden Thorpe und David Byrne. An anderer Stelle bleibt im selbst betitelten Debüt viel Zeit für Nebensächlichkeiten. So erklärt uns Mahoney wie es zum Bandnamen Museum Of Love kam – eine direkte Anspielung auf Daniel Johnstons Song: „I had always loved the song, and had been thinking of what such an edifice would contain when we were trying to name the project”, und McNanny weiter: „Pat’s a sculptor, I’m a painter, we make music and museums are sacred spaces and love is an elusive thing.“ Und so bleiben uns am Ende ein paar nörgelnde Elektroimpulse im Hirn stecken und die verblassenden Gedanken an das LCD Soundsystem…