Jonathan Wilson – Fanfare

Zwei Jahre nach dem Debütalbum ‚ Gentle Spirit ‚ folgt nun die Fortsetzung. ‚ Fanfare ‚ von Jonathan Wilson wurde innerhalb von neun Monaten in Los Angeles aufgenommen und warten mit Gastauftritten von z.B. Graham Nash, David Crosby, Jackson Browne, Josh Tillman (aka Father John Misty) oder Wilcos Patrick Sansone auf. Auch die britische Folk-Legende Roy Harper, der selbst gerade sein neues Album ‚ Man And Myth ‚ fertig stellt, steuerte Ideen beim Songwriting dazu. „‚Fanfare‘ as a word represents a fanciful showing, a bodacious movement of energy, a celebration of sound“, erklärt Wilson. „Something to signify an arrival, a special occasion. From the initial idea of the record, I knew I wanted a concert Steinway piano to be the centerpiece – the beating heart -of Fanfare. I was going for this sort of ‚widescreen‘ sound, a blown out vista. I wanted strings, horns, bells, vibes, voices, solos, improvisation and a full orchestra on some of the tunes…Having that 9-foot Steinway was central to achieving the sound that I wanted.“ Musikalisch zeigt uns der Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist und Produzent auf dem neuen Werk ein erstaunliches Maß an Ehrgeiz. Er verknüpft sein erstklassiges Songwriting mit den großen Traditionen des amerikanischen Psychedelic-Rock. ‚ Love To Love ‚ wird dabei von herrlichen Harmonien umschmeichelt und es scheint zu diesem Zeitpunkt beinahe unmöglich, nicht von dieser Begeisterung eingefangen zu werden. ‚ Fanfare ‚ profitiert neben diesen zeitlosen Nummern auch von einer makellosen Produktion und natürlich insbesondere von der akustischen Aufrichtigkeit des 38 -Jährigen Mannes aus Los Angeles. Es ist ein wunderbares Gefühl der Freiheit, wenn ‚ Future Vision ‚ mit Klavier und ein bisschen Funk auf einen intensiven Höhepunkt zusteuern. Grundsätzlich ist ‚ Fanfare ‚ ein fröhliches Album und eine mitreißende Feier. Wilson beschreibt den Einfluss der bisherigen musikalischen Generation über Harper, Crosby und Browne als wichtige Faktoren in der Schaffung dieses Albums. Als Hörer muss man sich darauf einlassen können, sich und der Platte eine Stunde Zeit gönnen um zu merken: Je mehr Minuten verstrichen sind, desto höher schätzt man die sorgfältige Arrangierung jedes einzelnen Songs. Traumhaft und magisch.