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Mehrere Hände spiegeln sich in einem Spiegel, überlagert von rotem Schriftzug DIVINER.
ALBUM

Diviner HAYDEN THORPE

2019
MSTAX ALBUMPROFIL

Mit dem Album DIVINER erfindet HAYDEN THORPE den Ambient-Pop neu und verzaubert mit seiner einzigartigen Stimme und einer ergreifenden Mischung aus Melancholie und Intimität.

Über ihre fünf Studioalben hinweg haben sich die Wild Beasts als eine der besten britischen Bands etabliert, die in ihren eineinhalb Jahrzehnten als Band einen großartigen Fortschritt erleben durften. Ein Großteil ihres Charmes lag im fantastischen, eisigen Gesang des Hayden Thorpe. Wenn nun diese markanten Töne zu Beginn der ersten Single „Diviner“ des Frontmanns erklingen, herrscht eine beruhigende Vertrautheit. „Diviner“ wurde größtenteils am Klavier geschrieben und verwendet im Kern selten viel mehr als das. Unterstützung erfährt das Instrument lediglich durch unauffällige Gitarren. Herausragend bleibt letztlich diese einzigartige Stimme, die jetzt auf einer Reihe graziler Songs ganz vorne mitspielt.

Das Instrument ist die wichtigste Wahl für alle, die das gesamte Spektrum der Emotionen ausloten möchten. Die düstere Melancholie von „In My Name“ trifft hier auf den zarten Synthie-Pop von „Earthly Needs“, der unterschiedliche Wege einschlägt, um den Hörer einem Mann näher zu bringen, der in früheren Zeiten oft missverstanden wurde. “I’m a keeper of secrets, pray to tell,” flüstert Hayden wunderbar anregend und könnte mit seinem Solowerk nicht weiter von der direkten Fortsetzung zu „Boy Kings“ entfernt sein. Es ist auch keine Rückkehr zu seinen Art-Rock-Wurzeln. 

 

 

Es ist etwas Neues, eine himmlische Art von Ambient-Pop, der mit klanglichen Anlehnungen zu Kate Bush’s eindringliche Sinnlichkeit, Brian Eno’s lateralen Intellektualismus und den sanften Klängen des zeitgenössischen Pops der 90er von Savage Garden durchdrungen wurde. Es gibt auch Momente auf dem Album, die sich dem Genredenken vollständig widersetzen und umwerfende Momente von purer Gelassenheit entstehen lassen. “Love Crimes”, “Impossible Object” und „Anywhen”prägen mit Ihrer Intimität und Offenheit eine Demonstration von Exzellenz und Zurückhaltung. Thorpe kann die großen prahlerischen Rockhymnen spielen und das unglaublich gut. Aber hier zeigt er, dass er ebenso in der Lage ist, Schönheit mit einfachsten Werkzeugen darzustellen. Die Wild Beats sind von uns gegangen – doch etwas Neues und aufregend schönes hat sich aus dieser Asche erhoben.

 

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