Calexico – Edge Of The Sun

Für das neue Album ‚ EDGE OF THE SUN ‚ begaben sich CALEXICO auf eine Reise zurück zu ihren musikalischen Wurzeln. Zugleich führen sie Ihre eigenen Kollaborationen weiter und nach den zahlreichen eigenen Gastauftritten (beispielsweise auf vier Platten von Neko Case, Iron & Wine oder Lizz Wright) wundert es nicht, dass auch die eigenen Platte bis zum Rand mit Gastauftritten gefüllt ist. “As we began working on it, we started inviting people and it was a natural thing,” erklärt Frontman Joey Burns und sieht das neunte Album als „coming from the direction of darkness seeking light, or riding the line between both.” Das eröffnende Stück ‚ Falling from the Sky ‚ besitzt herrlich unmittelbare Momente, wenn glänzende Synths zu jubelnden Trompeten triumpieren. ‚ Edge Of The Sun ‚ ist erneut ein fantastisches Album von Calexico und besonders die zweite Hälfte dürfte das Beste sein, was diese Band seit Bestehen Ihrer Karriere anbieten konnte. Alle Songs profitieren von einer reichen Palette an musikalischen Stilen, wandern durch die Electronica ebenso, wie durch unverschämt große Chöre und staubige Landschaften. ‚ Cumbia de Donde ‚ ist eine dampfende und überschwängliche Nummer die gefüllt mit feurigen Hörnern und verzerrten E-Gitarren, mit der mexikanischen Indie-Pop-Sängerin Carla Morrison ein verführerisches Knurren durch die Boxen schickt. ‚ Edge of the Sun ‚ klingt niemals orientierungslos, es verfolgt einen klar strukturierten Aufbau und hält dennoch zahlreiche Überraschungen parat. Also es gibt viel zu hören und viel zu erzählen.

7.2