LEIKELI47
Lei Keli ft. 47 / For Promotional Use Only

KLANGPROFIL: aufgewühlt LABEL: Acrylic / Hardcover / Thirty Tigers KLANGSTART: Juni 2025

LEIKELI47 bringt auf ihrem neuen Album die volle Wucht einer selbstbewussten Identität in Szene mit Beats zum Bouncen, Bars zum Nachdenken und einem Look, der so klar ist wie ihre Haltung.

Wenn eine Künstlerin wie Leikeli47 ihr Gesicht zeigt, geschieht das nicht aus Eitelkeit – es ist ein Statement. Nach Jahren der maskierten Performances, nach ihrer gefeierten „Beauty Trilogy“, nach „Shape Up“ – das neue Album „Lei Keli ft. 47 / For Promotional Use Only“ ist kein Comeback, sondern ein Machtwechsel. Hier spricht eine Frau, die die Spielregeln neu schreibt, mit jedem Track, jeder Line, jedem Atemzug.

Apple Music – Cookies nötig.

Der Einstieg: „Passenger 47“. Eine Durchsage ertönt. Kein Flug, sondern ein Startschuss. Die Beats zischen wie Turbinen, Leikeli47 rappt mit stoischer Ruhe über den Aufstieg: „Cold cash like Alask-is… Cream and ice like bask-in“. Sie erzählt von Herkunft, Aufstieg, Eigenmacht. Von Virginia nach Brooklyn, von Louie Duffle zu Lagos. Es ist der Soundtrack zur Selbstermächtigung – roh, catchy, durchzogen von Selbstbeherrschung.

Was auf „Queen“ folgt, ist kein feministisches Posing, sondern gelebte Multitude: „The diva living on the couch, granny with the switch…“. Jede Frau ist gemeint. Jeder Kampf inkludiert. Und wenn sie auf „hnic“ rappt „I built my table, I don’t need your seat“, dann ist klar: Diese Frau nimmt nichts, sie schafft. Visuell korrespondiert das Albumcover mit dieser Haltung: Ein Portrait in Mitternachtsblau, eingefroren in Eis und Würde. Die Nahaufnahme wirkt wie eine maschinell präzise Skulptur, kalt, doch voller Tiefe – ein Blick, der durchdringt. Nichts ist hier warmgezeichnet, alles ist echt.

Zwischen ball culture und bounce, zwischen maskulinem Swagger („Stella’s Groove“) und sanfter Spiritualität („Sandhills“) lotet Leikeli47 nicht nur Genregrenzen aus – sie existiert jenseits davon. Die Produktion – rau, pulsierend, teils house-infiziert – bleibt stets auf Tuchfühlung mit dem Körper. Man hört und spürt: Diese Musik will bewegt werden. Die Tracklist liest sich wie ein dramatisches Skript: Von „Famous“ über „Problems“ bis hin zur Selbsterkenntnis in „Different Person“. Doch Leikeli47 bleibt nicht stehen. Sie spielt sich nicht – sie lebt. Und wer das übersieht, hat schlicht nicht zugehört.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links kaufst, erhält MariaStacks als JPC/Amazon-Partner eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.

Albumcover von Leikeli47s „For Promotional Use Only“, Nahaufnahme in Mitternachtsblau mit pelzbesetztem Mantel

Leikeli47 – Lei Keli ft. 47 / For Promotional Use Only

Jetzt bei JPC kaufen Jetzt bei Amazon kaufen


Apple Music – Cookies nötig.


Das Album vereint rohe Energie, Selbstbehauptung und Identitätswechsel. Tracks wie „HNIC“ und „450“ strotzen vor Entschlossenheit und urbanem Stolz, während „Problems“ und „Different Person“ tief blicken lassen. Diese duale Spannung zwischen Wut, Befreiung und Reflexion löst eine aufgewühlte Emotion aus – das Album will nicht beruhigen, sondern aufwecken.
aufgewühlt