Suche läuft …
Nahaufnahme einer Frau mit kurzem Haar und glänzendem Lippenstift vor weißem Hintergrund.
ALBUM

Full Moon BRANDY

2002
MSTAX ALBUMPROFIL

FULL MOON zeigt die nun erwachsene Sängerin BRANDY in ihrer ganzen unabhängigen Weiblichkeit.

Nachdem ihre Fernsehshow „Moesha“ nun nicht mehr produziert wird, hat Brandy den Fokus wieder auf ihre Musik verlagert. Mit einer Crew begabter Produzenten, Keith Crouch, LaShawn Daniels, dem mächtigen Rodney „Darkchild“ Jerkins und ihrem jetzigen Ehemann Robert Smith, serviert „Full Moon“ ein großes Stück R&B-Kuchen, der mit Honig, Nüssen und braunem Zucker garniert ist. „Full Moon“ ist in erster Linie eine maximalistische Platte: große Stimmungen und Gefühle, ein Füllhorn an Effekten und Tönen und Klicks und Klacks zum Anhören und verdammt viele Songs, auf die diese Klänge verteilt sind (sehr zum Nachteil des viel zu langsamen Schlussteils). 

Brandy’s Texte handeln von ersten und verlorenen Lieben und scheinen Romantik immer als eine Art unbeschreibliche Kraft zu betonen, an der beide Parteien teilhaben, die aber nicht auf ihre individuellen Emotionen reduziert werden kann. Der wunderbare Titelsong formalisiert die Behauptung der Sängerin, dass es „must be a full moon“, und hilft, die Energie des ersten Blicks zwischen ihr und ihrem Adressaten zu erzeugen, indem er die Elemente mit Eifer ordnet, schnell arpeggierende Hörner und gleitende Synth-Basslines und Millionen kleiner Brandy’s, die alle zusammen schwingen wie die Bewegung der Gezeiten an einem verlassenen Strand im Morgengrauen.

Das sonnige „All in Me“ dreht eine Helix aus Sticatto-Beats, Glockenspiel und Streichern, die nur durch eine kitschige Schnellfeuer-Bridge à la Sisqo’s „Thong Song“ gedämpft wird. Ein Großteil des Albums (vom luftigen Pop von „Apart“ bis zum leichten Hip-Hop von „Can We“) ist mit einem futuristischen Teig aus klumpigen Blips und Piepsern überzogen. Abgesehen von Matsch und Brei sind es die Uptempo-Stücke, die der Platte die Killermomente verleihen, und nicht überraschend ist Rodney Jerkins jedes Mal am Ruder. Stotternde Elektrobasslinien und knackige Drums treiben Titel wie „I Thought“ weg vom traditionellen R&B-Sound in eine neue Arena. 

Darkchild’s futuristischer Jam zu „What About Us?“ muss hier der Höhepunkt sein, ein toller Gesangs-Hook und eine knallharte B-Line heben den Track auf eine Stufe mit „I’m A Slave 4 U“ von Britney Spears. Brandy’s sanfter Gesangsstil ist immer noch ihre Stärke und wenn der Erfolg der ersten Single des Albums ein Hinweis ist, scheint die erwachsen gewordene Brandy gerade ihren endgültigen Übergang vom Sitzen in ihrem Zimmer zum Sitzen auf dem Gipfel der Welt zu vollziehen.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Bei einem Kauf erhält MariaStacks eine kleine Provision.

Album anhören

Passende Konzepte

Basierend auf Stimmung, emotionalem Profil und Klangcharakter von „Full Moon“.

MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
5 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen
MSTAX Konzeptprofil
0%
4 Stimmungen

Ähnliche Alben

„Full Moon“ belegt aktuell Platz 412 innerhalb der Stimmung Sinnlichkeit (SI). Die folgende Auswahl zeigt Alben derselben Stimmung, die im Ranking darüber oder darunter liegen.

1978
Ross (1978 album)
SI-0408-SA
2004
Damita Jo
SI-0409-CW
2014
Shakira
SI-0410-RR
1991
Just One Night
SI-0411-SI
2002
Full Moon
SI-0412-SI
2003
In The Zone
SI-0413-RB
2008
Welcome to the Dollhouse
SI-0414-CW
2006
Danity Kane
SI-0415-GG
1992
Rockinghorse
SI-0416-BE