Frankie Rose – Love as Projection

Synth Pop, VÖ: März 2023
Sechs Jahre nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums Cage Tropical ist FRANKIE ROSE mit einem neudefinierten neuen Sound zurückgekehrt – einem, der von herrlich außergewöhnlicher Electronica durchflutet ist.

Nachdem Frankie Rose fast zwei Jahrzehnte damit verbracht hat, sich in unabhängigen Musikkreisen in New York und Los Angeles zu etablieren, kehrt sie nach sechs Jahren mit einer frischen Form, Ästhetik und einem Ethos zurück, die in ihrem neuen Album „Love As Projection“ verkörpert sind. Im Laufe der Jahre von unzähligen Kritikern und Kulturschaffenden für ihre expansive Herangehensweise an Songwriting, üppige Atmosphären und transzendente Gesangsmelodien und Harmonien gefeiert, ist „Love As Projection“ eine Wiedereinführung ihres etablierten Stils durch die neue Linse des zeitgenössischen elektronischen Pop.

Sorgfältig geschrieben, aufgenommen und konstruiert durch einige der turbulentesten Zeiten der Geschichte, nutzt diese neue Sammlung von Songs die Kraft und den Antrieb von Frankie’s frühen DIY-zentrierten Punk-Tagen, ohne den immersiven, traumhaften Weltaufbau aus den Augen zu verlieren, für den sie bekannt ist. Frankie Rose hat ein beneidenswertes musikalisches Vermächtnis geschmiedet, indem sie mit Bands wie Crystal Stilts und den Vivian Girls spielte, aber auf „Love As Projection“ macht sie einen mutigen Schritt in die elektronische Popproduktion. 

Ein prächtig aufgenommenes Statement, das in Ekstase tanzt und über den Verfalls der westlichen Welt brütet. Im Herzen des Albums steht ein leuchtendes, selbstbewusstes Songwriting, das in Hooks und Refrains glänzt, aber dennoch von einem ungetrübten Optimismus berührt ist. Auf „Come Back“ treibt sie ihre neue Faszination für die Schaffung wilder Synth-Pop-Klanglandschaften in Lichtgeschwindigkeit voran. Der Track glänzt mit aufregenden Synthesizer-Schnörkeln, die Rose’s glänzenden und schillernden Gesang umrunden. 

Voller Sehnsucht und euphorischer Nostalgie ist „Come Back“ ein funkelndes Stück polierter Elektro-Pop, das die Fähigkeit der Künstlerin signalisiert, eine pulsierende neue Welt der Musik zu erschließen. Ihre Experimente mit der Ambient-Weichheit auf „Feel Light“ und dem langgezogenen und zyklischen Albumabschluss „Song for a Horse“ fühlen sich durch die Art und Weise, wie sie sorgfältig Melodieschichten miteinander verwebt, mit den fröhlicheren Tracks verbunden. Das Album ist für sie ein eindeutiger Schritt in neues Terrain, aber es fühlt sich in seiner umfassenden Veränderung auch nicht unbeholfen oder unpassend an.

Dies ist kein Album der Kontraste, sondern eine Atmosphäre, in die man eintauchen kann, und es ist eine willkommene Erinnerung daran, was Rose einst zu einer der Schlüsselfiguren des Indie-Rock werden ließ.

8.9