Feeling Figures – Migration Magic

Indie Rock, VÖ: Dezember 2023
FEELING FIGURES strahlen ein Gefühl von müheloser Coolness aus – coole Akkorde, coole Gesänge, coole Texte.

Seit den frühen 1990er-Jahren ist die kleine Stadt Sackville in New Brunswick ein Zentrum für selbst aufgenommenen Lo-Fi-Indie-Rock. Hier gründete Julie Doiron das DIY-Label Sappy Records, das Mitglieder ihrer Band Eric’s Trip und die umliegende Community ins Rampenlicht stellte, bevor sie zum jährlichen Musikfestival SappyFest expandierte. In Sackville kreuzten sich auch die Wege der Feeling Figures-Co-Sänger Zakary Slax und Kay Moon. Mehrere Jahre lang veröffentlichten sie unter dem Namen Dead Beat Poet Society selbst Songs auf Kassette, und das Debütalbum ihres neuen Namens hat eine charmante, hausgemachte Sensibilität, die wie aus der Zeit gefallen klingt.

Nach seinem Umzug nach Montreal lernte Slax in einem Französischkurs den Schlagzeuger Thomas Molander kennen und rekrutierte den Bassisten Joe Chamandy, um die Rhythmusgruppe zu verstärken. Nachdem Feeling Figures die ersten Sessions des Albums abgebrochen hatten, begaben sie sich in ihren Proberaum und nahmen „Migration Magic“ in einem Rutsch live auf. Indem sie ältere Stücke aus ihrer Zeit bei der Dead Beat Poet Society wieder aufgriffen und zwei Cover hinzufügten, hat die Gruppe ein schlagfreudiges Album zusammengestellt, bei dem es mehr darum geht, den Geist zu spüren, als sich um Perfektion zu kümmern.

Diese Veröffentlichung setzt die reiche Tradition von DIY-Bands fort, die Instant-Pop-Hits ganz nach ihren eigenen Vorstellungen kreieren, was seit langem das Markenzeichen des International Pop Underground ist.

7.6